
Hast du schon einmal ein Honigglas im Supermarkt gedreht und dich gefragt: Woher kommt dieser Honig eigentlich? Auf vielen Etiketten steht nur «Mischung aus EU- und Nicht-EU-Laendern» - mehr nicht. Das aendert sich jetzt. Ab Juni 2026 gilt in der EU eine neue Honigkennzeichnung, die endlich mehr Transparenz bringt. Ich erklaere dir, was das fuer dich als Honigkaeufer bedeutet und warum regionaler Honig Saarland hier klar im Vorteil ist.
Die EU hat eine neue Honigrichtlinie verabschiedet, die ab dem 14. Juni 2026 gilt. Das wichtigste Ziel: Schluss mit der undurchsichtigen Herkunftskennzeichnung. Kuenftig muessen auf jedem Honigglas alle Herkunftslaender aufgefuehrt werden - und zwar mit Prozentangaben in absteigender Reihenfolge.
Was bisher erlaubt war: «Mischung von Honig aus EU-Laendern und Nicht-EU-Laendern». Das konnte Honig aus Deutschland, Spanien, Ungarn, aber auch aus China, Argentinien oder der Ukraine sein - du hattest keine Moeglichkeit zu wissen, was genau drin ist.
Was neu gilt: Jedes Herkunftsland muss namentlich genannt werden, zusammen mit dem prozentualen Anteil. Steht also «Ungarn 40%, China 30%, Deutschland 20%, Mexiko 10%» auf dem Etikett, weisst du genau, was du kaufst. Diese Information muss auf dem Etikett selbst stehen - nicht nur auf einer Website.
Der Deutsche Imkerbund begruesst die neue Regelung als wichtigen Schritt fuer mehr Transparenz im Honigmarkt. Endlich koennen Verbraucherinnen und Verbraucher informierte Entscheidungen treffen.
Honig aus dem Saarland oder anderen deutschen Regionen hat einen entscheidenden Vorteil: Du kennst die Herkunft. Bei uns in der Imkerei Bonner in Heusweiler weisst du genau, dass der Honig von Bienen stammt, die hier in Eiweiler und der Gemeinde Heusweiler Nektar gesammelt haben. Kurze Wege, nachvollziehbare Herkunft, persoenlicher Kontakt zum Imker.
Bei Supermarkthonig war die Herkunft bisher oft ein Ratespiel. Mischungen aus Dutzenden von Laendern landeten in einem Glas - mit sehr unterschiedlichen Qualitaetsstandards und langen Transportwegen. Die neue Kennzeichnungspflicht bringt hier Licht ins Dunkel.
Uebrigens: Bereits abgefuellter Honig, der vor dem 14. Juni 2026 in den Handel kam, darf noch abverkauft werden. Es wird also eine Uebergangsphase geben, in der du sowohl alte als auch neue Etiketten finden wirst.
Die gute Nachricht: Wer echten Imkerhonig kaufen moechte, muss nicht bis Juni 2026 warten. Bei deiner regionalen Imkerei ist die Herkunft transparent - mit oder ohne neue EU-Regel.
Die Vorteile von regionalem Honig liegen auf der Hand:
Die neue Honigverordnung zwingt die grossen Hersteller zu mehr Offenheit - aber bei deiner Imkerei in der Naehe war diese Transparenz schon immer Standard.
Wenn du das naechste Mal Honig kaufst, schau auf das Etikett. Bei regionalen Imkern steht die Herkunft oft direkt im Namen oder in der Beschreibung. «Honig aus dem Saarland» oder «Geerntet in Heusweiler-Eiweiler» sind klare Hinweise auf regionale Ware.
Ab Juni 2026 wirst du auch bei Supermarkthonig genau sehen koennen, woher der Honig kommt. Dann kannst du bewusst entscheiden: Moechtest du einen Mix aus fernen Laendern oder lieber Honig, der in deiner Region geerntet wurde?
Unseren Honig bekommst du direkt an unseren Verkaufsstellen in Heusweiler und Bliesmengen-Bolchen - rund um die Uhr im SB-Laden. Oder schreib mir einfach ueber das Kontaktformular. Ich erzaehle dir gerne mehr darueber, woher unser Honig kommt und was ihn so besonders macht. Probier den Unterschied - du wirst ihn schmecken!
